Fanart

Das Zeichnen geliebter Popkultur-Charaktere oder bekannter Persönlichkeiten wird zuweilen belächelt.
Das ist etwas verwunderlich, da die meisten Kulturen Bilder bedeutender Geschichten und Helden erschaffen. Streng genommen ist auch Michelangelos Sixtinische Kapelle nichts anderes als katholische Fanart.
Von praktischer Seite her ist es auch eine gute Übung, um neben Anatomie und Licht/Schatten auch das Essentielle einer Persönlichkeit zu übermitteln – nicht die der schauspielernde Person, sondern der eingenommenen Rolle.

Porträt Ellis George
Porträt Ellis George
David Tennant als Crowley in „Good Omens“
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Der Zeichenprozess. In Annäherung an die klassische akademische Porträtzeichnung werden erst Proportionen festgelegt, dann orientiert an den Lichtverhältnissen die Hell-Dunkel-Flächen schraffiert. Schicht um Schicht wird der Kontrast intensiviert, die Schraffur verdichtet, um Plastizität zu simulieren.
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Zeichnung Peter Capaldi (Prozessfotos. Video der gesamten 5 Std. auf youtube)
Die drei aus 221
Karikaturen der drei Bewohner der Baker Street 221
"We are all stories in the end. Just make it a good one"
„We are all stories in the end. Just make it a good one.“